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Blogpost aus Mora


2026-08-28

Die maskierte Schlange - Teil 2

Hinweis: Dies ist eine erotische Geschichte.

1
Einst diente das kleine Zimmer nur als Waschküche, doch nun musste der wuchtige Waschkessel den kleinen Raum mit einer Toilette und einem Waschbecken teilen, die mit ihrem weißen Porzellanglanz etwas fehl am Platze vor diesen graubraunen Fliesen wirkten. Doch dies galt noch mehr für Uriel, denn er fand überhaupt keinen Platz hier drinnen. Wenn er die morgendliche und die abendliche Katzenwäsche vornahm, musste er sich vorsichtig reinschlängeln hin zum Becken, sich waschen und dann ganz sachte rückwärts wieder herausschlängeln, denn sein ganzer Schwanz passte nicht in die Waschküche herein, ohne gequetscht zu werden.
2
Als Uriels Onkel ihm das Haus zeigte, dämmerte diesen schon von Anfang an, dass das Haus etwas zu eng für seinen Neffen war. Und als er das Bad zeigte, konnte der Onkel nichts anders, als sich aus ganzer Seele zu entschuldigen, denn er hätte die Waschküche zu einem simplen Bad umbauen lassen, da nicht genügend Platz für ein ganzes Bad mitsamt Nasszelle vorhanden war. Als Trost versprach der Onkel, dass er sämtliche Kosten für die Besuche des nahen Waschhauses übernehmen würde. Ein großzügiges Angebot, welche Uriel nicht so oft beanspruchen musste, da im Sommer es sich schön im Quellfluss baden ließ. Und den gröbsten Schmutz bekam er auch in der kleinen Waschküche ab, indem er seinen Beinschwanz in dieser ausrollte und dann von der Tür aus mit einem Waschbesen die hellbraunen Schuppen seiner Gliedmaße schrubbte.
3
„So, hier sind die Handtücher“, reichte Uriel jene Paulina, die inmitten des Esszimmers stand. Hier hatte sie genug Platz, um ihre Schwingen zu weiten, da Uriel zusammen mit seinem Onkel den Esstisch an die Wand gerückt hatte. Dies minderte zwar die Ästhetik des Raumes, doch konnte der Lamius beim Essen wenigstens seinen Beinschwanz ordentlich ausstrecken. Als Uriel die nasse Flederfrau betrachtete, fiel ihm ein weiteres Problem auf: „Ähm, ich habe keine Kleidung, die dir passen würde.“ Er drehte sich um und wollte aus dem Zimmer rausschlängeln, um ihr Privatsphäre zu geben: „Zieh dich aber in Ruhe aus. Ich finde schon etwas zum Überwerfen. Ein Laken oder einen Mantel vielleicht.“
4
„Warte, Uriel!“, rief ihn Pauline zurück. „Könntest du mir vielleicht helfen?“ „Natürlich“, antwortete Uriel aufrichtig, blickte aber verwundert über seine Schulter. „Aber wobei?“ „Beim Ausziehen …“, blinzelte Pauline verlegen und weitete dann ihre rechte Schwinge, um mit der linken Hand unter der rechten Doppeltschulter entlang ihrer Brustseite zu zeigen. „Sicher weiß du, dass Kleidung für Leute wie mich etwas umständlich ist. Und mir zittern noch die Fingern wegen der Kälte. Ich weiß, dass es etwas viel verlangt ist, doch du würdest mir wirklich sehr helfen.“ Wahrhaftig war es viel verlangt, den Uriels Herz begann wie verrückt zu schlagen, was wiederum seine Fantasien zum Wuchern brachte. ‚Nein, sie bändelt nicht mit mir!‘, ermahnte er sich heftig. ‚Ihr ist sicher wirklich kalt. Selbst an einem Sommerabend kühlt man rasch ab, wenn man nass ist.‘ „Okay, ich gehe dir zur Hand. Doch zuerst sollten wir dir etwas zum Sitzen suchen …“, erwiderte Uriel hastig und zuckte zusammen, als in seinem Eifer aus Versehen einen der Essstühle mit seinem Beinschwanz umwarf. Dies entlockte der Flederfrau ein Giggeln, was seine Wangen zum Glühen brachte, während er den Stuhl aufhob und diesen ihr hinstellte.
5
Etwas ratlos musterte Uriel die gelbe Uniformjacke der nun sitzende Pauline, denn an diese waren so ungewohnt viele kleine Gegenstände genäht. Da waren zum einen natürlich die Knöpfe an der Vorderseite, die aber eben nicht dem Ausziehen dienten, sondern nur die Möglichkeit gaben, an warmen Tagen wie diesem sich etwas Luft zu verschaffen. Zum Ausziehen musste man stattdessen sich den dünnen Riemen abnehmen, die sich an der Brustseite befanden, direkt an der Flughaut. Um diesen besser sehen zu können, musste sich Uriel nahe an Pauline heranbeugen und den nassen Stoff ihrer Jacke zurechtrücken. Versuchend, sich nicht von ihrem nun durch sein Haar streifenden, warmen Atem ablenken zu lassen, musterte er den ersten der eisernen Ringe, die in die Flughaut hineingestochen worden waren. Durch diesen war der schmale Riemen gesteckt und mithilfe einer kleinen Öse am Kopf an einem Harken befestigt, der sich hinter der Flughaut entlang dem Rücken befand. Alles, was Uriel tun musste, war, den Riemen zu packen und die Öse vom Harken herunterzudrücken. Ganz einfach.
6
Sollte man denken, doch Uriel musste zugleich feststellen, wie schwierig es war, einen schmalen Riemen durch einen kleinen Ring zu bugsieren, durch den auch noch ein weiterer gefädelt war. „Verdammt, ist das fummelig“, fluchte er, worauf Pauline ihn lachend hinwies: „Uriel, du muss ja auch den Riemen weiter vorne anfassen. Direkt vor dem Ring.“ „Aber dann würde ich aber …“ „Tue es einfach.“ Uriel gehorchte und griff zu. Und tatsächlich, nun flutsche die Öse geradezu vom Haken und konnte sogleich durch den Ring herausgezogen werden. Doch dabei konnte Uriel nicht vermeiden, dass seine Knöchel die Flughaut streiften. Jene fühlte sich überhaupt nicht ledernd an. Zwar straff, aber auch weich. Und vor allem warm.
7
Der Lamius merkte, dass er seine Knöchel mehrere Herzschläge in ihrer Flughaut gedrückt hatte, und zog seine Hand hastig weg, stammelnd: „Entschuldigung.“ „Warum?“, fragte Pauline verwundert. „Bist du vergeben?“ „Nein?“, erwiderte Uriel sie ansehend und von dieser plötzlichen Frage vollkommen überrascht. Sie lächelte und wackelte kokett mit ihren riesigen Ohren: „Ich auch nicht. Dann brauchst du ja nicht so zurückhaltend zu sein.“ Uriels Fantasien wucherten wie wild, zu solch gewaltiger Größe anwachsend, dass sie selbst den Weltenbaum hätten überragen können. „Uriel?“, fragte Pauline, als er nicht sofort antwortete, hörbar verunsichert. Da gab sich der Lamius einen Ruck und gestand: „Entschuldigung. Offen gesagt: Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich deine Worte verstehen soll. Denn mein Verstand ist sehr eingenommen von meinem Verlangen, dich innig zu berühren.“ Dann hielt er den Atem, denn was er gerade sagte, könnte, wenn er doch missverstand, das Ganze in eine sehr peinliche Situation abgleiten lassen.
8
Doch Paulines Hände strichen liebevoll durch sein Haar und sie säuselte: „Dann verstehe meine Worte mit aller Lust, denn ich begehre es auch, von dir innig berührt zu werden.“ Da war es mit der Scheu vorbei. Zwar löste Uriel weiterhin die Ösen und zog die Jackenriemen durch die Ringe, doch nun ließ er seine Finger nebenbei über Paulines Flughaut streichen, sie liebkosen. Hierbei merkte er, dass diese nicht nur warm war. Er konnte die kleinen, feinen Adern ertasten und spüren, wie das Blut mit großer Wucht durch den gesamten Flügel gepumpt wurde. Ledernen Schwingen … Was für eine grässliche Umschreibung, die überhaupt nicht passte. Diese Flügel lebten, waren ein Teil Paulines. Ein wunderbarer Aspekt ihrer Schönheit.
9
Auch wenn Uriel es sich nun erlaubte, in den Flügeln zu schwelgen, löste er rasch die restlichen Ösen, sodass die Jacke nun an den Seiten und an den Ärmeln geöffnet war, sodass Vorder- und Rückseite nur noch über das Halsstück miteinander verbunden waren, welches Uriel sachte über Paulines Kopf und die beiden großen Ohren zog. Wobei er ermutigt frech es nicht unterließ, ein bisschen die Spitzen zu streicheln, was Pauline ein wohliges Stöhnen entlockte. Ebenso geschwind und lustvoll öffnete und zog er ihr die weiße Bluse unter der Jacke aus. Um dann von ihrem moosgrünen Busenhalter überrascht zu werden. Natürlich hatte er sich schon gedacht, dass dieser ungewöhnlich aussehen würde wegen ihres Körperbaues. Auch dieser war mit dünnen Stoffriemen befestigt, dessen Ösen in die Haken eines Leibchens gesteckt wurden, welche über den Rücken geworfen wurden und am Hals mit dem Halter vorne verbunden waren. Nein, was Uriel überraschte, war der Umstand, dass der Busenhalter nicht nur aus Spitze gefertigt war, sondern sehr transparent war, obwohl er nur etwas von der Feuchtigkeit des Regens abbekommen hatte. „Gefällt dir, was du siehst?“, säuselte die sich vor ihm räkelnden Pauline. „Ja, sehr“, hauchte Uriel, während seine Pupillen ihren Brustwarzen folgten. „Dachte nicht, dass eine Postbotin so etwas während des Bringens tragen darf.“ „Nun, es verstößt nicht gegen dir Regeln“, erklärte die Flederfrau, während sie ein bisschen ihre prallen Brüste mit den Armen zusammendrückte. „Die interessiert es nämlich nicht, was ich unter der Uniform trage.“

Der nächste Teil der Geschichte wird in zwei Wochen am 11. September 2026 veröffentlicht.

Admin - 08:46:01 @ Erzählung, Erotik