2026-09-11
1
So sehr seine Gelüste geweckt wurden, konnte Uriel nicht anders, als der Flederfrau die Arme um die Brust und um die eingespannte Flughaut herumzulegen, auf dass er seinen Kopf in ihren Busen versenken konnte. Doch zu seiner Enttäuschung hielt sie ihn giggelnd mit den Händen zurück: „Immer schön langsam, mein Lieber. Du kannst dich gleich so viel laben an mir, wie du willst. Doch aus den nassen Kleidern würde ich gern zuerst herauskommen.“ Ein sehr vernünftiger Wunsch, vor dem sich die Wollust beugen musste, weshalb sich Uriel sogleich an ihre Hose heranmachte. Wobei Hose in dem Fall eher ein Sammelbegriff dreier auf den Körperbau einer Flederfrau zugeschnittener Kleidungsstücke darstellte, die zusammen die Form einer Hose imitierten. Da war zum einen der bis zu den Knien reichenden Flederrock, der wie Jacke und Bluse ebenfalls mit Ösen durch die Ringe in der Flughaut befestigt war. Zusätzlich wurde er noch von einem Gürtel gehalten, der durch den größeren, auf Hüfthohe gestochenen Gürtelring geführt worden war.
2
Nachdem alles geöffnet worden war und der Rock herabflatterte, wurde Uriel erneut von Paulines Kleiderwahl überrascht. „Sicher, dass das da aber nicht ein oder zwei Regeln bricht?“, fragte er amüsiert, worauf die nun aufstehende Flederfrau unschuldig pfiff: „Ja, er mag ein paar Zentimeter zu schmal sein …“ ‚Wohl eher ein paar viele‘, schmunzelte Uriel, während er ihren Lendenschurz betrachtete. Dessen langer Stoffstreifen hing zwischen ihren Beinen, zwischen denen keine Flughaut hing, und verdeckte ihre Genitalien wie gewöhnliche Unterwäsche. Oder dies sollte er gewöhnlicherweise tun. Gewöhnlich wiesen Lendenschurze genau deswegen eine große Breite auf, um eben den gesamten Bereich da unten abzudecken. Doch der moosgrüne Lendenschurz, den Pauline da trug, war schmal. Äußerst schmal. Kaum mehr ein Faden, der gerade noch die Scham abdeckte, aber sonst nichts, sodass sich dem Lamius die ganze untere Weiblichkeit präsentierte. Dies war eindeutig kein Lendenschurz, sondern ein Reizschurz.
3
„Und damit bist du heute herumgeflogen?“, fragte Uriel, während er genüsslich seine Finger über ihre Scham, dann über Hüfte und eingeklappte Flughaut strich, bis sie zu dem Po gelangten, um diesen sanft zu kneten. „Sehr gewagt …“ „Auf dem Land nicht zu sehr“, gestand Pauline ein. „Konnte leicht einen Bogen um jeden herumfliegen.“ Dies entlockte Uriel ein Lachen, während er sich als nächstes an die Hosenbeine heranmachte, die strenggenommen aber mehr Schenkelstrümpfen glichen. Bevor er diese abmachen konnte, musste er Pauline zuerst die Krallenschuhe ausziehen. Mit diesen hätte er eigentlich anfangen sollen. Auch diese hatten an den äußeren Seiten Ösen und Haken, da die Flughaut bis zu den Hacken herabreichte. „Du hattest von Anfang an vor, mich zu verführen, was?“, fragte Uriel schelmisch, während er die Ösen löste. „Wie kannst du dir da so sicher sein?“, erwiderte Pauline verschmitzt. „Vielleicht wollte ich zu jemanden anderen und mir hat der Regen aber einen Strich durch die Rechnung gemacht, sodass ich mich mit dir begnügen muss.“ Selbst wenn es nicht eine offensichtliche Stichelei gewesen wäre, hätte es Uriel nicht hinters Licht geführt, denn er konnte erwidern: „Deine leere Posttasche lässt das bezweifeln. Du kannst nämlich kaum wegen eines Briefes hierhergekommen sein. Und da dieses kleine Häuschen sehr abseits liegt, dürftest du auch nicht Schutz vor dem Regen gesucht haben, denn dafür hättest du ein viel näher gelegenes Haus aufsuchen können. Bei solch einem Wetter würde jeder einer Postbotin die Tür öffnen.“ „Oh je, du hast mich völlig durchschaut“, musste Pauline giggelnd zugeben, während Uriel sachte ihre Krallen aus dem Schuhleder zog.
4
Mit den Hosenbeinen war rasch die letzte obere Kleidung ausgezogen worden, sodass die Flederfrau allein mit Busenhalter und Reizschurz vor dem Lamius stand, bevor sie sich in die Arme fielen und sich küssten und gegenseitig liebkosten, wobei die letzten weiblichen Hüllen abfielen. Zudem glitten hierbei Paulines Hände unter Uriels Hemd. Nun war er an der Reihe mit dem Ausgezogenwerden, welches sich aber wesentlich einfacher erwies. Flink war das Hemd ausgezogen und auch Uriels Schwanzhose – ein Kleidungstück, dass um seine Hüfte geschwungen und an einer Seite mit Schnallen festgezogen wurde – war rasch mitsamt der Unterhose beseitigt worden, sodass Pauline nun seines männlichen Stolzes ansichtig wurde. Worauf sie etwas tat, was Gift für eben jenen darstellte: Sie lachte laut auf.
5
„Nein, nein, mit deinen Penissen ist alles gut“, versicherte Pauline hastig und ergriff beschwichtigend den einen seiner roten, länglichen Glieder, ihm reibend. „Sie sind doch auch ordentlich lang. Es ist halt nur immer komisch, zwei von den Dingen an einem Mann hängen zu sehen.“ Nun drückten ihre Fingerspitzen an den Knubbeln am oberen Enden seines Gliedes, ein wohliges Gefühl auslösend, welches ihn besänftigte. Nun bückte sich die Flederfrau, um mit der freien Hand seine Hoden zu liebkosen. „Oder vier von denen. Die da so einfach aus deinem Schwanz heraushängen.“ Es war wahrhaftig ein etwas bizarrer Teil des Körperbaus eines Lamius. Da wegen dem Beinschwanz kein Freiraum zwischen den sich im Schwanz befindenden Schenkeln existierte, konnten die vier Hoden einfach nicht hängen. Stattdessen befanden sie sich in einer Vertiefung unter den Penissen, die man im Volksmund plump die Sackkuhle nannte. „Warum haben die Alfen sie nicht einfach in den Beinschwanz gestopft?“, wunderte sich Pauline. Darauf hätte Uriel nur antworten können, dass diese es wohl aus demselben Grund getan hatten, weshalb die Natur die Hoden so losgelöst vom Rest des Körpers eines gewöhnlichen Mannes frei baumeln ließ. Welchen er nicht kannte, aber auch so nicht hätte nennen können, weil er zu sehr im Genuss von Paulines Verwöhnung versank.
Der nächste Teil der Geschichte wird in zwei Wochen am 25. September 2026 veröffentlicht.